glossar

 

B

B2B steht für Geschäfte zwischen Unternehmen, im Gegensatz zu Geschäften mit privaten Endkunden. Viele Verbraucherschutzregeln wie das Widerrufsrecht gelten für reine B2B-Angebote nicht. Trotzdem lohnt sich für Unternehmen ein genauer Blick, wer tatsächlich zu ihrer Zielgruppe zählt.

Im Backend wird eine Website verwaltet: Es ist der passwortgeschützte Bereich, in dem Redakteure Texte pflegen, Bilder hochladen und Einstellungen ändern. Besucher der Website bekommen davon nichts zu sehen.

Barrierefreiheit bedeutet, dass Websites und digitale Angebote auch für Menschen mit Einschränkungen nutzbar sind, etwa mit Sehbehinderung oder motorischen Einschränkungen. Seit Sommer 2025 gelten dafür in Deutschland verbindliche gesetzliche Vorgaben für viele Anbieter. Technisch betrifft das unter anderem Kontraste, Tastaturbedienung und alternative Texte für Bilder.

Beschnitt bezeichnet einen zusätzlichen Rand um ein Druckdokument, der beim Zuschnitt mit abgeschnitten wird. Er verhindert, dass beim Schneiden unerwünschte weiße Kanten entstehen. Ohne ausreichenden Beschnitt können randabfallende Bilder oder Farbflächen am fertigen Produkt unsauber wirken.

Die Bildauflösung gibt an, wie viele Bildpunkte pro Zoll oder Zentimeter in einem Bild enthalten sind, oft in DPI angegeben. Sie entscheidet darüber, ob ein Bild im Druck scharf oder verpixelt wirkt. Für den Druck werden deutlich höhere Auflösungen benötigt als für die Anzeige am Bildschirm.

Eine Bildverknüpfung verbindet ein Bild im Layout mit der Originaldatei, die irgendwo auf einer Festplatte oder in einem Projektordner liegt. InDesign speichert dabei nur einen Verweis, nicht das komplette Bild selbst. Fehlt beim Öffnen die Originaldatei, erscheint das Bild fehlerhaft oder in niedriger Auflösung.

C

Chatbots beantworten Besucherfragen auf einer Website automatisch, in einem Dialogfenster und rund um die Uhr. Moderne, KI-gestützte Varianten verstehen dabei natürliche Sprache statt nur fester Stichworte.

CMYK ist der Farbraum, mit dem der Offset- und Digitaldruck Farben aus Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz mischt. Anders als am Bildschirm entstehen Farben hier durch das Auftragen von Farbe auf Papier, nicht durch Licht. Druckdateien müssen deshalb im CMYK-Farbraum angelegt sein.

Ein Content-Management-System, kurz CMS, ist eine Software, mit der sich Inhalte einer Website ohne Programmierkenntnisse verwalten lassen. Texte, Bilder und Seiten lassen sich darüber anlegen, bearbeiten und veröffentlichen. Bekannte Beispiele sind WordPress, Contao oder TYPO3.

Corporate Design bündelt alle visuellen Vorgaben eines Unternehmens, etwa Logo, Farben, Schriften und Bildsprache. Es sorgt dafür, dass ein Unternehmen auf allen Kanälen wiedererkennbar auftritt. Ohne verbindliche Regeln entstehen leicht uneinheitliche und widersprüchliche Materialien.

Eine Creative-Commons-Lizenz erlaubt es, ein Werk unter bestimmten Bedingungen kostenlos zu nutzen, etwa mit Namensnennung des Urhebers. Es gibt verschiedene Varianten, die von sehr offen bis stark eingeschränkt reichen. Wer ein Bild unter Creative-Commons-Lizenz verwendet, muss die jeweiligen Bedingungen genau einhalten.

D

Ein Deepfake ist ein täuschend echt wirkendes Bild oder Video, das reale Personen, Orte oder Ereignisse zeigt, obwohl die Szene nie stattgefunden hat. Solche Inhalte lassen sich mit heutigen KI-Tools erstaunlich einfach erzeugen. Die EU-KI-Verordnung verlangt deshalb eine klare Kennzeichnung.

Die DENIC ist die zentrale Registrierungsstelle für alle .de-Domains in Deutschland. Sie verwaltet die Registrierungsdaten und stellt die WHOIS-Abfrage bereit. Provider, über die Domains angemeldet werden, sind als sogenannte DENIC-Mitglieder Teil dieses Systems.

DKIM versieht ausgehende E-Mails mit einer digitalen Signatur, die belegt, dass eine Nachricht wirklich von der angegebenen Domain stammt und unterwegs nicht verändert wurde. Empfangende Mailserver prüfen diese Signatur automatisch im Hintergrund. Fehlt sie, wirkt eine E-Mail für viele Anbieter weniger vertrauenswürdig.

DMARC baut auf SPF und DKIM auf und legt fest, was mit E-Mails geschehen soll, die diese Prüfungen nicht bestehen. Der Domain-Inhaber kann damit selbst bestimmen, ob solche Nachrichten zugestellt, in den Spam einsortiert oder ganz abgelehnt werden. Zusätzlich liefert DMARC Berichte über Versuche, die eigene Domain missbräuchlich zu nutzen.

Eine Domain ist die lesbare Adresse einer Website im Internet, zum Beispiel plakart.de. Sie wird bei einer Registrierungsstelle wie der DENIC angemeldet und über einen Provider verwaltet. Ohne eine registrierte Domain wäre eine Website nur über eine schwer merkbare Zahlenfolge erreichbar.

Eine Druckdatei ist eine Datei, die alle technischen Anforderungen einer Druckerei erfüllt, etwa den richtigen Farbmodus, eingebettete Schriften und ausreichend Beschnitt. Erst wenn diese Punkte stimmen, lässt sich ein Dokument ohne böse Überraschungen drucken. Ein hübscher Entwurf allein reicht dafür nicht aus.

Die DSGVO, ausgeschrieben Datenschutz-Grundverordnung, regelt EU-weit den Umgang mit personenbezogenen Daten. Sie ist der Grund, warum bei einer WHOIS-Abfrage die persönlichen Daten privater Domain-Inhaber nicht öffentlich angezeigt werden. Für Unternehmen betrifft sie deutlich mehr als nur die Domainverwaltung.

E

Ein E-Mail-Postfach ist ein eigener Speicherplatz für Nachrichten unter der eigenen Domain. Es lässt sich in gängigen Programmen wie Outlook oder Thunderbird und auf dem Smartphone einrichten. Anders als eine Weiterleitung stellt es E-Mails direkt zu, ohne den Umweg über einen anderen Server.

Eine E-Mail-Weiterleitung leitet Nachrichten von einer Adresse automatisch an eine andere weiter. Früher war das eine einfache und zuverlässige Lösung. Heute erkennen viele E-Mail-Anbieter weitergeleitete Nachrichten als verdächtig und stufen sie leichter als Spam ein.

F

Ein Farbprofil legt fest, wie Farben in einer Datei interpretiert und dargestellt werden, etwa im RGB- oder CMYK-Farbraum. Bildschirm und Druck arbeiten mit unterschiedlichen Farbräumen. Ein falsches oder fehlendes Farbprofil kann dazu führen, dass gedruckte Farben deutlich anders aussehen als am Bildschirm geplant.

Eine Formatvorlage speichert wiederkehrende Gestaltungseinstellungen für Text, etwa Schriftart, Größe und Abstände, unter einem festen Namen. Sie sorgt dafür, dass ein Dokument einheitlich aussieht und sich schnell anpassen lässt. In professionellen Layoutdateien gehören Formatvorlagen zur Grundausstattung.

Ein Fotonachweis nennt die Quelle oder den Urheber eines verwendeten Bildes. Er ist immer dann erforderlich, wenn jemand als Urheber genannt werden muss, etwa bei Stockfotos oder Bildern unter Creative-Commons-Lizenz. Bei rein KI-generierten Bildern entfällt diese Pflicht meist, weil kein Urheber im rechtlichen Sinn existiert.

Als Frontend bezeichnet man den öffentlich sichtbaren Teil einer Website, also alles, was Besucher im Browser zu sehen bekommen. Layout, Texte, Bilder und Menüs gehören dazu.

H

Das Headerbild ist das große Bild im oberen Bereich einer Website oder einzelner Unterseiten. Es prägt den ersten Eindruck und stimmt Besucher auf das Thema der Seite ein.

Hosting bezeichnet die Bereitstellung von Speicherplatz und Technik für Webseiten, E-Mail-Postfächer und Domains auf fremden Servern. Ein Hosting-Anbieter übernimmt Betrieb, Wartung und Absicherung dieser Infrastruktur. Für Unternehmen ist das die technische Grundlage für Website und E-Mail-Kommunikation.

I

Eine INDD-Datei ist die offene Arbeitsdatei eines InDesign-Projekts, also die eigentliche Produktionsgrundlage hinter einem fertigen Layout. Sie enthält weit mehr als das fertige PDF zeigt, etwa Formatvorlagen, Bildverknüpfungen und die komplette Gestaltungslogik. Die Herausgabe einer INDD-Datei ist deshalb eine eigenständige Leistung.

K

Die KI-Verordnung, auch AI Act genannt, ist ein EU-Gesetz, das den Umgang mit künstlicher Intelligenz regelt. Ab dem 2. August 2026 gelten daraus konkrete Transparenzpflichten für KI-generierte Inhalte. Für Unternehmen mit eigener Website ist vor allem relevant, wer welche Kennzeichnungspflichten erfüllen muss.

L

Eine Layoutstruktur ist das unsichtbare Gerüst hinter einem Dokument, also Raster, Abstände und die Anordnung einzelner Elemente. Sie sorgt dafür, dass Inhalte übersichtlich und logisch aufgebaut sind. Ohne durchdachte Layoutstruktur wirkt selbst ein hübsches Design schnell chaotisch.

Leadgenerierung bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen aus anonymen Website-Besuchern konkrete Kontakte werden, etwa durch eine Newsletter-Anmeldung oder eine Angebotsanfrage. Solche Kontakte heißen im Marketing Leads.

Das richtige Logo-Dateiformat entscheidet darüber, ob ein Logo verlustfrei skaliert und in unterschiedlichen Medien eingesetzt werden kann. Vektorformate wie SVG oder EPS bleiben dabei in jeder Größe scharf. Ein Logo nur als kleine JPG-Datei zu besitzen, reicht für die meisten professionellen Anwendungen nicht aus.

M

Ein Mailserver ist der Rechner, der E-Mails empfängt, versendet und zwischenspeichert. Ohne ihn würde keine Nachricht ihr Ziel erreichen. Jeder E-Mail-Anbieter und jedes Hosting-Paket mit eigenem Postfach betreibt im Hintergrund einen solchen Server.

Markenkonformität bedeutet, dass ein Design zu den festgelegten Vorgaben einer Marke passt, etwa bei Farben, Schriften und Logo-Nutzung. Sie sorgt dafür, dass ein Unternehmen über alle Materialien hinweg einheitlich auftritt. Gerade bei schnell erstellten KI-Entwürfen wird dieser Aspekt häufig vernachlässigt.

Ein Mediengestalter ist eine ausgebildete Fachkraft für die Gestaltung von Print- und Digitalmedien. Er kennt sich mit Layout, Typografie und den technischen Anforderungen der Druck- und Webproduktion aus. Diese Ausbildung unterscheidet professionelle Gestaltung von einem schnellen KI-Entwurf.

Metadaten sind zusätzliche Informationen, die in einer Bilddatei gespeichert sind, ohne im sichtbaren Bild selbst zu erscheinen. Dazu gehören etwa Angaben zur Kamera, zum Erstellungsdatum oder künftig auch zur KI-Herkunft eines Bildes. Beim Bearbeiten oder Exportieren gehen sie leicht verloren.

N

Die Namensnennung verpflichtet dazu, den Urheber eines Werks bei der Veröffentlichung anzugeben, etwa den Fotografen eines Stockfotos. Sie ist häufig Bestandteil von Lizenzbedingungen. Bei rein KI-generierten Bildern entfällt diese Pflicht in der Regel, weil kein Urheber im rechtlichen Sinn existiert.

Ein Nutzungsrecht erlaubt es, ein urheberrechtlich geschütztes Werk wie ein Design in einem bestimmten Rahmen zu verwenden, etwa für Print oder Web. Es unterscheidet sich vom Eigentum an der eigentlichen Produktionsdatei. Wer ein Design bezahlt, erwirbt in der Regel nur das Nutzungsrecht am fertigen Ergebnis.

O

Ein Onepager ist eine Website, die alle Inhalte auf einer einzigen, scrollbaren Seite zeigt. Statt über ein Menü mit Unterseiten führt der Aufbau die Besucher von oben nach unten durch das Thema.

P

Phishing bezeichnet den Versuch, über gefälschte E-Mails oder Webseiten an persönliche Daten wie Passwörter oder Zahlungsinformationen zu gelangen. Die Nachrichten geben sich oft als bekannte Unternehmen oder Kontakte aus. Moderne Sicherheitsprüfungen von E-Mail-Anbietern sollen genau solche Fälschungen erkennen.

PHP ist die Programmiersprache, mit der ein Großteil aller Websites serverseitig arbeitet, darunter Content-Management-Systeme wie Contao und WordPress. Sie erzeugt die Seiten, die der Browser den Besuchern anzeigt.

Plugins sind Zusatzmodule, die eine Software um Funktionen erweitern, die im Grundsystem nicht enthalten sind. Bei Content-Management-Systemen wie WordPress stammen sie meist von Drittanbietern.

Provider ist der Sammelbegriff für Dienstleister, die den technischen Betrieb von Websites, Domains oder E-Mail-Postfächern übernehmen. Im Alltag ist damit meist der Hosting-Anbieter gemeint.

R

Das Recht am eigenen Bild schützt Personen davor, dass Fotos oder bildliche Darstellungen von ihnen ohne Einwilligung veröffentlicht werden. Bei echten Fotografien ist diese Regel seit Langem bekannt. Bei KI-generierten Bildern gewinnt sie eine neue Bedeutung, sobald eine erzeugte Person zufällig einer real existierenden Person ähnelt.

Die Reinzeichnung ist der letzte Arbeitsschritt vor dem Druck oder der Veröffentlichung, bei dem ein Entwurf technisch und gestalterisch bis ins Detail fertiggestellt wird. Erst danach ist eine Datei wirklich produktionsreif. Kleine Unsauberkeiten aus der Entwurfsphase werden in diesem Schritt bereinigt.

Responsive Design sorgt dafür, dass sich eine Website automatisch an die Bildschirmgröße des jeweiligen Geräts anpasst. Auf dem Smartphone sieht eine Seite dadurch anders aus als am Desktop-Rechner, bleibt aber gut lesbar und bedienbar. Ohne responsive Umsetzung wirken Websites auf mobilen Geräten schnell unübersichtlich.

RGB ist ein Farbmodell, das Farben aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau durch Licht erzeugt. Bildschirme, Kameras und Scanner arbeiten mit diesem Farbraum. Für den Druck muss eine RGB-Datei erst in den CMYK-Farbraum umgewandelt werden.

Das Risk Assessment ist eine ab dem 14. April 2026 eingeführte Prüfung, mit der die DENIC Registrierungsdaten von .de-Domains auf Plausibilität kontrolliert. Fallen Angaben auf, fordert die DENIC zusätzliche Nachweise an. Reagiert der Domain-Inhaber nicht rechtzeitig, drohen Quarantäne und später die Löschung der Domain.

S

Der Satzspiegel ist der Bereich einer Seite, der tatsächlich mit Text und Bildern bedruckt wird, umgeben von einem freien Rand. Er sorgt für ein ausgewogenes, lesefreundliches Seitenbild. Bei mehrseitigen Dokumenten bleibt der Satzspiegel über alle Seiten hinweg konsistent.

Eine Schriftlizenz regelt, wer eine bestimmte Schriftart wie und wo einsetzen darf. Viele Lizenzen sind an einzelne Arbeitsplätze oder Unternehmen gebunden und lassen sich nicht ohne Weiteres weitergeben. Bei der Übergabe offener Layoutdateien ist das deshalb ein häufiger Stolperstein.

SEA steht für Search Engine Advertising, also bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Die bekannteste Form sind Google Ads, die mit dem Hinweis „Gesponsert" über den normalen Suchergebnissen erscheinen.

SEO, kurz für Suchmaschinenoptimierung, umfasst alle Maßnahmen, mit denen eine Website in den Ergebnissen von Suchmaschinen wie Google besser platziert wird. Dazu gehören technische Anpassungen ebenso wie inhaltliche Arbeit an Texten und Struktur. Gute SEO bringt Besucher, ohne dass dafür Werbeanzeigen bezahlt werden müssen.

Der Sicherheitsabstand ist ein Bereich am Rand eines Dokuments, in dem keine wichtigen Inhalte wie Text oder Logos platziert werden sollten. Er schützt davor, dass beim Schneiden Inhalte versehentlich zu nah am Rand landen oder abgeschnitten werden. Zusammen mit dem Beschnitt sorgt er für ein sauberes Druckergebnis.

Eine Sonderfarbe, auch Pantone- oder Schmuckfarbe genannt, ist ein vorgemischter Farbton, der zusätzlich zum normalen Vierfarbdruck eingesetzt wird. Sie sorgt für eine exakt gleichbleibende Farbwirkung, unabhängig vom Drucker oder Papier. Markenfarben werden deshalb häufig als Sonderfarbe definiert.

Ein Spamfilter prüft eingehende E-Mails automatisch und sortiert unerwünschte oder gefährliche Nachrichten aus. Er arbeitet meist unbemerkt im Hintergrund. Je strenger ein Anbieter seinen Spamfilter einstellt, desto eher können auch legitime Nachrichten fälschlich aussortiert werden.

SPF, kurz für Sender Policy Framework, ist ein technischer Eintrag, der festlegt, welche Server E-Mails im Namen einer Domain versenden dürfen. Empfangende Mailserver prüfen diesen Eintrag automatisch. Ohne korrekt eingerichteten SPF-Eintrag landen Geschäftsmails leichter im Spam-Ordner.

SSL und HTTPS sorgen dafür, dass die Verbindung zwischen Browser und Website verschlüsselt ist. Erkennbar ist das am Schlosssymbol in der Adresszeile. Ohne gültiges SSL-Zertifikat warnen moderne Browser Besucher inzwischen deutlich vor der Seite.

Ein Stockfoto ist ein professionell erstelltes Bild, das über eine Bilddatenbank lizenziert und gegen Gebühr oder unter bestimmten Bedingungen genutzt werden darf. Es hat einen echten Urheber, der in vielen Fällen genannt werden muss. Stockfotos unterscheiden sich damit rechtlich deutlich von rein KI-generierten Bildern.

T

Ein Teasertext macht neugierig: Er kündigt einen längeren Inhalt in wenigen Sätzen an, etwa einen Blogbeitrag oder eine Produktseite. Das Wichtigste wird angedeutet, aber nicht alles verraten.

Transparenzpflichten sind gesetzliche Vorgaben, die festlegen, wann KI-generierte Inhalte gekennzeichnet werden müssen. Sie stammen aus der EU-KI-Verordnung und gelten ab dem 2. August 2026. Für die meisten Websites ändert sich dadurch überraschend wenig.

Typografie beschreibt die Gestaltung von Schrift in einem Dokument, von der Schriftwahl über die Zeilenabstände bis zur Lesbarkeit. Gute Typografie sorgt dafür, dass ein Text angenehm zu lesen ist und die Marke unterstützt. Sie ist deshalb ein zentraler Baustein professioneller Gestaltung.

U

Die Unternehmenssprache ist die Art, wie ein Unternehmen intern und in eigenen Unterlagen über sich selbst spricht, oft fachlich und aus der eigenen Perspektive geprägt. Kunden und Interessenten hören selten in genau dieser Sprache zu. Eine Agentur übersetzt sie deshalb in Worte, die bei der Zielgruppe wirklich ankommen.

Der Urheber ist die Person, die ein Werk wie ein Foto, einen Text oder ein Design tatsächlich geschaffen hat. Nur echte Menschen können nach deutschem Recht Urheber sein, keine Maschine und keine KI. Diese Unterscheidung entscheidet mit darüber, ob und wie ein Werk gekennzeichnet werden muss.

V

Eine Vektorgrafik besteht aus mathematisch berechneten Formen statt aus einzelnen Bildpunkten. Sie lässt sich deshalb verlustfrei auf jede Größe skalieren, ohne unscharf zu werden. Logos, Icons und technische Zeichnungen werden deshalb meist als Vektorgrafik angelegt.

W

Ein Wasserzeichen ist eine sichtbare oder maschinenlesbare Markierung, die ein Bild als KI-generiert kennzeichnet. Die Anbieter von KI-Tools sind ab dem 2. August 2026 verpflichtet, ihre Bilder auf diese Weise zu markieren. Website-Betreiber sollten solche Markierungen deshalb nicht einfach entfernen.

Ein Websitebaukasten ist ein Onlinewerkzeug, mit dem sich Websites aus vorgefertigten Vorlagen und Bausteinen zusammenstellen lassen, ganz ohne Programmierkenntnisse. Er eignet sich für einfache Auftritte mit begrenztem Budget. Für eine individuelle Markenwirkung stößt er schnell an Grenzen, weil er nach festen Schemata arbeitet.

Über eine WHOIS-Abfrage lassen sich öffentliche Informationen zu einer Domain abrufen, etwa wer sie registriert hat. Für .de-Domains erfolgt diese Abfrage über die Website der DENIC. Je nachdem, ob eine Domain auf ein Unternehmen oder eine Privatperson registriert ist, werden dabei unterschiedlich viele Daten angezeigt.

Der Widerrufsbutton ist eine ab dem 19. Juni 2026 vorgeschriebene Schaltfläche, über die Verbraucher einen Vertrag online widerrufen können. Er muss klar erkennbar, leicht erreichbar und verständlich beschriftet sein. Ein allgemeines Kontaktformular reicht dafür in den meisten Fällen nicht mehr aus.

Das Widerrufsrecht erlaubt Verbrauchern, einen online geschlossenen Vertrag innerhalb einer bestimmten Frist ohne Angabe von Gründen rückgängig zu machen. Es gilt für die meisten Online-Käufe und Buchungen. Reine B2B-Geschäfte sind davon in der Regel ausgenommen.

WordPress ist das weltweit meistverbreitete Content-Management-System. Es begann als reine Blog-Software und wird heute über Plugins von Drittanbietern für nahezu jeden Zweck erweitert.

Z

Die Zielgruppenansprache beschreibt, wie ein Unternehmen seine Kommunikation gezielt auf die Sprache, Interessen und Erwartungen der eigenen Zielgruppe zuschneidet. Vielen Unternehmen fehlt dafür Zeit, Strategie oder das nötige Gespür. Agenturprofis übersetzen die Unternehmenssprache deshalb in eine Form, die bei der jeweiligen Zielgruppe tatsächlich ankommt.