DKIM

DKIM versieht ausgehende E-Mails mit einer digitalen Signatur, die belegt, dass eine Nachricht wirklich von der angegebenen Domain stammt und unterwegs nicht verändert wurde. Empfangende Mailserver prüfen diese Signatur automatisch im Hintergrund. Fehlt sie, wirkt eine E-Mail für viele Anbieter weniger vertrauenswürdig.

DKIM, ausgeschrieben DomainKeys Identified Mail, fügt ausgehenden E-Mails eine digitale Signatur hinzu, die kryptografisch mit der versendenden Domain verknüpft ist. Empfangende Mailserver können anhand dieser Signatur zweierlei prüfen: ob die Nachricht tatsächlich von der angegebenen Domain autorisiert wurde und ob sie auf dem Übertragungsweg unverändert geblieben ist. Anders als SPF, das nur den versendenden Server prüft, sichert DKIM also die Nachricht selbst ab. Für Unternehmen, die regelmäßig Rechnungen, Angebote oder Newsletter versenden, verbessert eine korrekt eingerichtete DKIM-Signatur die Zustellrate spürbar, weil große Anbieter wie Gmail oder GMX signierte Nachrichten seltener als Spam einstufen. Die Einrichtung erfolgt technisch beim Hosting-Anbieter oder im E-Mail-Programm des Versanddienstes und muss bei jedem eingesetzten System, etwa auch bei einem externen Newsletter-Tool, separat konfiguriert werden. Gemeinsam mit SPF und DMARC bildet DKIM einen der drei technischen Bausteine, mit denen sich die Vertrauenswürdigkeit einer Domain im E-Mail-Verkehr absichern lässt.

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