Was kostet eine Website 2026?
Eine einfache Unternehmenswebsite kann bei rund 2.000 Euro starten. Umfangreichere Unternehmenswebsites bewegen sich schnell im mittleren vierstelligen Bereich. Individuelle Funktionen, Schnittstellen oder besonders umfangreiche Projekte können fünfstellige Budgets erfordern.
| Website-Typ | Kosten ab |
|---|---|
| Onepager | ca. 2.000 € |
| Kleine Unternehmenswebsite | ca. 3.000–5.000 € |
| Individuelle Unternehmenswebsite | ca. 5.000–10.000 € |
| Umfangreiche Website mit individuellen Funktionen | ab ca. 10.000 € |
| Komplexe Webprojekte | individuell |
Warum gibt's bei uns den Onepager nicht für ein paar hundert Euro?
Weil wir Websites grundsätzlich mit Contao umsetzen. Auch eine kleine Website benötigt deshalb zunächst eine technisch saubere Installation und Einrichtung. Ob anschließend eine oder zehn Seiten entstehen, ändert an diesem Grundaufwand wenig. Dafür steht auch bei einem kleinen Projekt von Anfang an ein vollwertiges Content-Management-System zur Verfügung. Die Website kann später wachsen, Inhalte können gepflegt werden und aus dem Onepager kann bei Bedarf eine umfangreichere Website werden.
Nicht die Seitenzahl entscheidet über den Preis
Zehn Seiten kosten doppelt so viel wie fünf? So einfach funktioniert die Rechnung nicht. Entscheidend ist vor allem, was auf diesen Seiten passieren soll.
Ein Projekt wird beispielsweise aufwendiger durch:
- individuelles Webdesign
- besondere Seitentypen und Inhaltsmodule
- umfangreiche Navigationen und Inhaltsstrukturen
- individuelle Formulare
- Mehrsprachigkeit
- Animationen und interaktive Elemente
- Schnittstellen zu externen Systemen
- spezielle Funktionen
- Aufbereitung und Einpflege größerer Inhaltsmengen
- Anforderungen an SEO und Performance
Auch Konzeption und Abstimmung spielen eine Rolle. Eine Website für einen kleinen Handwerksbetrieb mit klar definiertem Leistungsangebot ist ein anderes Projekt als eine Unternehmenswebsite mit mehreren Geschäftsbereichen, Standorten, Zielgruppen und Sprachen. Deshalb lässt sich ein seriöser Preis meist erst nennen, wenn zumindest die grundlegenden Anforderungen bekannt sind.
Und was ist mit Website-Baukästen?
Natürlich kann man eine Website auch deutlich günstiger bekommen. Baukastensysteme wie Wix, Squarespace oder Jimdo ermöglichen es, mit relativ geringem Budget selbst eine Website zusammenzustellen. Für bestimmte Einsatzzwecke kann das vollkommen ausreichend sein. Vergleichbar mit einer individuell konzipierten Unternehmenswebsite ist das aber nur bedingt.
Bei einer professionellen Website steckt ein erheblicher Teil der Arbeit nicht darin, irgendwo Texte und Bilder einzusetzen. Es geht um Fragen wie: Wie finden Besucher schnell die richtige Information? Welche Inhalte gehören auf die Startseite? Wie führt man Nutzer zu einer Anfrage? Wie funktioniert die Website auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen? Wie lässt sie sich später erweitern? Und passt die Gestaltung überhaupt zum Unternehmen? Ein Baukasten nimmt einem viele technische Entscheidungen ab. Die konzeptionellen Entscheidungen nimmt er einem nicht ab.
Macht KI Websites jetzt nicht viel günstiger?
2026 darf natürlich auch diese Frage nicht fehlen. KI kann heute erstaunlich schnell Texte schreiben, Bilder erzeugen, Code erstellen und sogar komplette Website-Entwürfe ausgeben. Und wir nutzen KI ebenfalls dort, wo sie sinnvoll Arbeit erleichtert oder beschleunigt. Nur: Ein Prompt ersetzt noch keine gute Website.
KI weiß zunächst nicht, welche Ziele ein Unternehmen mit seiner Website verfolgt, welche Zielgruppen wirklich relevant sind oder welche Inhalte Besucher überzeugen. Sie kann Ergebnisse produzieren – aber jemand muss entscheiden, welche davon richtig, sinnvoll und technisch dauerhaft tragfähig sind. Hinzu kommen ganz praktische Themen wie Datenschutz, Barrierefreiheit, Suchmaschinenoptimierung, Performance, responsives Verhalten, Browser-Kompatibilität und die langfristige Pflege des Systems. KI verändert also durchaus, wie Websites entstehen. Sie kann Prozesse beschleunigen und Routinearbeiten reduzieren. Sie macht professionelle Webentwicklung aber nicht plötzlich überflüssig.
Oder anders gesagt: Mit KI lässt sich schneller eine Website bauen. Ob es anschließend auch eine gute Website ist, steht auf einem anderen Blatt.
Was kostet eine Website nach der Veröffentlichung
Mit der Veröffentlichung ist eine Website nicht fertig. Das verwendete CMS und Erweiterungen müssen aktuell gehalten, Sicherheitsupdates installiert und regelmäßig Backups erstellt werden. Bei uns kostet das Wartungs- und Hosting-Paket für eine typische Unternehmenswebsite 39 Euro im Monat. Darin enthalten sind:
- Hosting der Website
- regelmäßige Backups
- Minor-Updates
- Security-Updates
Damit bleibt die technische Basis aktuell, ohne dass sich der Kunde selbst um die laufende Systempflege kümmern muss. Weitere Kosten können beispielsweise für Domains, E-Mail-Dienste oder besondere externe Services entstehen. Im Verhältnis zum eigentlichen Websiteprojekt spielen diese Positionen normalerweise eine eher untergeordnete Rolle.
Warum Angebote trotzdem schwer vergleichbar sind
Zwei Agenturen können für vermeintlich dieselbe Website sehr unterschiedliche Preise nennen. Das bedeutet nicht automatisch, dass eine davon zu teuer ist. Entscheidend ist, was im Angebot tatsächlich enthalten ist.
Wird ein individuelles Design entwickelt oder ein fertiges Template angepasst? Gibt es eine Konzeptionsphase? Werden Inhalte strukturiert und aufbereitet? Ist die mobile Darstellung individuell durchdacht? Wird das CMS sauber eingerichtet? Werden SEO-Grundlagen berücksichtigt? Wer kümmert sich nach dem Launch um Updates?
Ein Angebot über 2.000 Euro und eines über 6.000 Euro können auf dem Papier beide „Unternehmenswebsite mit zehn Unterseiten“ heißen – und trotzdem zwei vollkommen unterschiedliche Leistungen beschreiben. Deshalb lohnt sich der Blick hinter die Endsumme.
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